Fnordfunk 048: Das elektronische Buch

Sendetermin: 10.01.2010, 12:00-14:00

Im Studio: Tanjeff und Pi

Interviewpartner: Manuel

Playlist (aus dem Album Lies Of Love von The Acousticals):

  • Sally Anne
  • Tell Me Lies
  • Hereos
  • No X
  • The Kiwi
  • Legends
  • Loser’s Corner

Seit über 500 Jahren gibt es das gedruckte Buch, und das ist bislang
von der Digitalisierung verschont geblieben. Na gut, Google hat
angefangen, alle Bücher der Welt einzuscannen, um sie der staunenden
Öffentlichkeit zur Verfügung zu stellen. Okay, die Texte werden
heutzutage nicht mehr mit dem Stift geschrieben, sondern mit dem
Computer. Aber das Endprodukt – das Buch selbst – kommt immer noch als
mit Druckerschwärze versehenes Papier in meinem Regal an.

Jetzt aber wollen die Verlage der Druckerschwärze den Garaus
machen und mein Wohnzimmer in eine Papierlose Bibliothek verwandeln.
Aus E-Ink – elektronischer Tinte – sollen die Werke künftig bestehen.
Das gelingt mit elektronischen Lesegeräten, die inzwischen schon in den
Läden stehen und es erlauben, ganze Büchersammlungen immer dabei zu
haben.

In dieser Sendung nehmen wir die Unterschiede zwischen altem
und neuem Buch unter die Lupe und erläutern die Vor- aber auch die
Nachteile des neuen Mediums.

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4 Gedanken zu „Fnordfunk 048: Das elektronische Buch

  1. Florian

    Hiho!

    Interasster Podcast! Was mir beim Hören eingefallen ist, dass die Struktur eines EPUB’s sich stark nach LaTeX anhört. Ist denn noch niemand auf die Idee gekommen diese Formate kompatiebel zu machen. Sprich: Ich lad mir den LaTeX-Code auf den Reader und hab dann eine optimale Darstellung …

    Grüße, Flo

  2. Tanjeff

    Ich denke, dafür ist LaTeX nicht populär genug. Allerdings dürfte es möglich sein, LaTeX-nach-EPUB-Konverter zu schreiben. Und bezüglich der Darstellung macht das wohl keinen Unterschied, denn in beiden wären die selben Informationen (sprich: Auszeichnungen) enthalten.

  3. Isabel

    Kennt ihr das Program calibre? Das ist freie Software zum verwalten von ebooks und kann angeblich (ich habe es selber noch nicht getest) mit (fast) allen ebook-Reader kommunizieren. Wundert mich, dass euer Interviewpartner das nicht kennt.

  4. tanjeff

    Nein, das Programm kenne ich nicht – wobei ich selber ja nicht mal einen eBook-reader habe. Ich werde den Tipp aber an Manuel weitergeben, danke für den Hinweis!

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